Lehrmittel und Publikationen

Unsere aktuellen Publikationen sind:

 
 

Boden behalten – Stadt gestalten. Brigitta Gerber, Ulrich Kriese (Hrsg.). Zürich, 2019

Ein beträchtlicher Teil der Bodenfläche gehört der öffentlichen Hand, also den Bürgerinnen und Bürgern. Und dieser Boden soll nachhaltig bewirtschaftet und nicht ausverkauft werden. Der Druck von Grossinvestoren, auch aus dem Ausland, wird jedoch immer grösser: Denn Boden ist begehrt, wertsicher und nicht vermehrbar.

Aus der Perspektive von mehr als 30 AutorInnen beleuchtet das vorliegende Buch die »Bodenfrage« und bietet eine Handreichung für Akteure in Städten, Gemeinden und Zivilgesellschaft. Wichtige Themen sind das städtische Bodenmanagement, das (Erb-)Baurecht und der gemeinnützige Wohnungsbau.

Es wird die erfolgreiche »Basler Bodeninitiative« vorgestellt, von der Idee und dem konkreten Anliegen bis zu der Abstimmung darüber. Erste praktische Erfahrungen mit weiteren Bodeninitiativen in der Schweiz, die ausführlich dokumentiert sind, sowie Initiativen, Modelle und Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern zeigen, was eine informierte und engagierte Zivilgesellschaft erreichen kann. -> bestellen

Mit Beiträgen von Jacqueline Badran – Ivo Balmer – Lilli Bauer – Werner T. Bauer – Sebastian Benthaus – Friederike Bock – Claudia Bosshardt – Daniela Brahm – Gabriel Brönnimann – Sylvia Claus – Bernadette-Julia Felsch – Hans Furer – Daniel Gelzer – Klaus Hubmann Gerber – Markus Giger – Heinz – Girschweiler – Hans–Georg Heimann – Andreas Herbster – Florian Hertweck Sabine Horlitz – Dirk Löhr – David Matthée – Matthias Nagel – Barbara Neidhart – Heribert Prantl – Andrew Purves – Kornel Ringli – Stephan Rist – Markus Ritter – Peter Schmid – Jörg Vitelli – Felix Walder – Ernst Waldemar Weber – Matthias Wiesmann – Christian Wyss – Uwe Zahn ->mehr

"Hintergründe jihadistischer Radikalisierung in der Schweiz - Eine explorative Studie mit Empfehlungen für Prävention und Intervention" von Miryam Eser Davolio, Elisa Banfi, Milena Gehrig, Brigitta Gerber, Burim Luzha, Eva Mey, Ilona Möwe, Dominik Müller, Isabelle Steiner, Dilyara Suleymanova, Carole Villiger, Laurent Wicht (September 2015)

Die Studie widmete sich folgenden Fragen: Welches sind die Hintergründe jihadistischer Radikalisierung in der Schweiz? Eine explorative Studie analysierte dies auf individueller und kollektiver Ebene und gibt Empfehlungen für Prävention und Intervention ab. Das Forschungsteam interviewte dazu einen Rückkehrer sowie betroffene Fachleute aus Schule, Sozialer Arbeit und muslimischen Organisationen. Begleitend wurde eine Internetstudie durchgeführt. Der Schlussbericht ist hier auf Pdf herunterzuladen.

Coming: "Beyond Political Correctness: Political Posters and Visual Language of Right-Wing Populists in Switzerland" by Brigitta Gerber and Miryam Eser Davolio

Interview in terra cognita "Beschränkung der Zuwanderung zu Gunsten der Umwelt?" 20/2012

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte ist im Zusammenhang mit Migrationspolitik immer wieder auch das Argument vorgebracht worden, die Einwanderung sei zu begrenzen, um die Umwelt zu schonen und die natürlichen Ressourcen nicht über Gebühr zu strapazieren.Was auf den
ersten Blick nachvollziehbar erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Gedankengut, das seine Ursprünge in fremdenfeindlichen Strömungen hat.
Lesen Sie weiter... http://www.terra-cognita.ch/21/gerber.pdf
 
 

"Interkulturell Bilden. 10 Module für den Unterricht mit Erwachsenen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich" von Miryam Eser Davolio und Brigitta Gerber

Sind wirklich alle tunesischen Asylbewerber …. [wähle: Kleinkriminelle, (Frauen-)Helden, „armi Sieche“]? Oder etwa doch nicht? Klar ist jedenfalls, dass solche wenig hinterfragten Stereotype aktuell medial weit verbreitet werden. Wie wird dadurch der Arbeitsalltag in sozialen und pädagogischen Berufen, sowie in Berufen des Gesundheitswesens beeinflusst? Wie kann der Versuchung entgegengewirkt werden, bei auftretenden Schwierigkeiten in der interkulturellen Begegnung, die Welt tatsächlich so zu deuten wie im obigen Beispiel?

Nicht erst mit der aktuellen „Tunesier-Debatte“ zeigt sich der dringende Bedarf nach einer fundierten Ausbildung zu interkulturellen Fragen. Diese sollte jedoch nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch helfen, die gar nicht mehr bewusst wahrgenommenen eigenen (Vor-) Urteile zu erkennen und zu hinterfragen. Nur so können junge Menschen in Ausbildung, die später mit einer heterogenen Klientel arbeiten, interkulturelle Handlungskompetenz erlangen.

Vor diesem Hintergrund möchten wir dich darauf hinweisen, dass ein neues Lehrmittel erschienen ist: Interkulturell Bilden - 10 Module für den Unterricht mit Erwachsenen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich von Brigitta Gerber und Miryam Eser Davolio. Es eignet sich hervorragend, um die Themen Interkulturalität, Migration, Diskriminierung, und Rassismus vertieft im Unterricht zu behandeln. Es ermöglicht erstmals zusammenhängende, längere Arbeitsmodule, welche eine Intensivierung des Lernprozesses erlauben. Weitergehende Informationen und einen niederschwelligen Einstieg bietet die Internetseite www.help-interkulturell.ch. Wir laden dich recht herzlich ein, kurz rein zu klicken.

-> bestellen
"Wider die Ausgrenzung - Für eine offene Schweiz" herausgegeben von Brigitta Gerber und Damir Skenderovic
  • Was ist eigentlich Integration? Wer integriert wen wie in was? Wie war das früher?
  • Wer erinnert sich an das Zivilverteidigungsbüchlein? Wer sieht die Schweiz als „Insel der Seligen“ und was hat das für eine Bedeutung für unser Selbstverständnis?
  • Könnte es sein, dass das politische System der Schweiz besonders günstige Voraussetzung für den Aufstieg von Rechtspopulisten bietet?
  • Kann es sein, dass es junge Frauen muslimischer Religion gibt, die das Kopftuch tragen als Akt der Emanzipation?
  • Kann es sein, dass die sog. Ausländerkriminalität ein Phantom ist?
  • Gibt es Zeitabschnitte, in denen Rechtspopulisten in den Medien besonders viel Resonanz erfahren?

Zu all diesen und mehr Fragen liegt jetzt eine Zusammenstellung intelligenter Analysen und Essays vor, welche differenziert und verständlich aufzeigen, wie alles zusammenhängt und wie der heutige Blick auf viele gesellschaftliche Problemfelder selber hochgradig problematisch ist. Die stattgefundene „Ethnisierung sozialer Probleme“ lenkt in Wirklichkeit von den eigentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen ab.

Drei handliche Buchbände sind dazu unter dem Titel „Wider die Ausgrenzung - für eine offene Schweiz. Beiträge aus historischer, sozial- und rechtswissenschaftlicher Sicht“ Ende November 2011 im Chronos-Verlag erschienen, herausgegeben durch Dr. Brigitta Gerber, Büro Toleranzkultur und Prof. Damir Skenderovic, Universität Fribourg. Es kann ab sofort bestellt werden.

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